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Spanische Küche und spanische Rezepte

So heterogen sich die spanische Bevölkerung zusammensetzt – und sich auch untereinander so sieht – so wenig kann man auch nicht von der „typisch“ spanischen Küche sprechen. Natürlich gibt es einige wenige Gerichte, die in vielen Regionen gleich oder zumindest ähnlich zubereitet und geschätzt werden, etwa die Tortilla, ein dickes Omelette aus Kartoffeln und Ei, hierzulande auch als Bauernfrühstück bekannt.

Hauptsächlich bedingen aber die natürlichen klimatischen und topologischen Unterschiede die Zusammensetzung der regionalen Küchen. Von der kastilischen Küche sollte man also z.B. keinen übermäßigen Gebrauch von frischen Meeresfrüchten erwarten, genauso wie man die Beliebtheit der kalten Gemüsesuppe Gazpacho bei den in Andalusien üblichen Sommern absolut nachvollziehen kann, während sich zeitgleich im Baskenland ein Hafenarbeiter leicht fröstelnd über eine dampfend heiße Portion des Thunfischeintopfs Marmitako hermacht.

Spanische Küche

Spanische Küche ©iStockphoto/Carmen Martínez Banús

Allen Regionen gemeinsam ist aber die hohe, zentrale kulturelle Bedeutung des gemeinsamen Essens und Trinkens im Familien- und Freundeskreis. Durch die dabei verwendeten traditionellen Rezepte und manche schon ewig überlieferten, teils archaisch anmutenden Zubereitungsmethoden bildeten sich die auch heute noch vorhandenen und immer noch hochgradig unterschiedlichen regionalen Küchenkulturen heraus. Um aber einen kleinen Überblick dieser gefeierten Diversität zu gewinnen, kann man die Spanische Festlandsküche grob in eine Nord-, Zentral- und Südspanische Küche einteilen. Dazu kommen noch die balearische bzw. mallorquinische und natürlich die durch die räumliche Trennung sehr eigenständige kanarische Küche.

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