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Spanische Getränke

Auch wenn man als normaler Tourist in Spanien am ehesten mit Wein, Bier, Mineralwasser und Softdrinks wie Cola und Limonaden in Berührung kommt und damit vielleicht auch schon zufrieden ist, lohnt es sich trotzdem, neugierig auf die anderen flüssigen Spezialitäten des Landes zu sein. Schließlich sind es die regionalen Getränkespezialitäten, die die Festlandsspanier das teils extreme Wetter im Sommer überstehen lassen – und das offensichtlich erfolgreich seit vielen Jahrhunderten.

Beispielsweise findet man in und rund um Valencia an vielen Straßenständen und Milchbars ein süßes, im Sommer eiskalt serviertes Getränk namens „Horchata de Chufa“, Erdmandelmilch. Die etwa erbsengroßen Verdickungen des Wurzelwerks dieser erstmals von den Arabern in Spanien kultivierten Pflanze schmecken ähnlich wie Haselnüsse oder echte Baummandeln. Sie werden gewaschen, grob zerkleinert und über Nacht eingeweicht. Der Sud wird dann ausgepresst, bevor er mit Zucker, etwas Salz, Wasser und Eiswürfeln als Erfrischungsgetränk serviert wird.

Sangria

Sangria ©iStockphoto/Carlos Caetano

Remineralisieren kann man sich natürlich genauso gut durch die vielen ausgezeichneten Mineralwässer Spaniens, die meistens aus uraltem, fossilem Schichtenwasser gespeist werden. Auf den Kanaren gibt es ebenfalls hervorragende Mineralwasserquellen, die Regenwasser durch dicke vulkanische Gesteinsschichten filtrieren und so einen exzellent schmeckenden Durstlöscher mit hohem Mineraliengehalt produzieren.


Als der führende Obstproduzent in Europa bietet Spanien natürlich auch jede Menge leckerer Säfte an, die sowohl pur, als auch als Zutat zum abendlichen Cocktail eine willkommene Abwechslung darstellen.

Natürlich sind die Spanier aber auch einem guten Glas Wein, Sherry oder einer Flasche Bier keinesfalls abgeneigt. Was Sie in dieser Hinsicht von den spanischen Winzern und Braumeistern erwarten dürfen, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

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