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Albondigas Rezept

Albondigas
Albondigas

Albondigas @iStockphoto/ALLEKO

Albondigas sind pikante gewürzte Hackfleischbällchen in Tomatensauce. Das Gericht stammt aus dem Süden Spaniens und wird auch Albondigas Andaluz genannt. Die leckeren Hackbällchen gehören zu Tapas wie z. B. Papas Arugadas (spanische Runzelkartoffeln) oder Piementos de Padrón (gegrillte, mit groben Salz bestreute milde Chilischoten).

Zubereitung der Albondigas

Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne unter rühren goldbraun rösten (Vorsicht mit der Hitze, es passiert zunächst nichts. Wenn man jedoch nicht aufpasst, sind die kleinen Kerne ruckzuck verbrannt und schwarz). Danach die Kerne fein hacken, den Knoblauch pressen oder reiben und mit den restlichen Zutaten zum Hackfleisch geben. Alles gut verkneten und Walnussgroße Bällchen formen und auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Backblech legen. In einer Pfanne die Bällchen von allen Seiten anbraten, bis sie nicht mehr auseinanderfallen können; sie werden nicht alle auf ein Mal in die Pfanne passen; deshalb die angebratenen Bällchen auf dem Backblech „zwischenlagern“.

Für die Sauce die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und im verbliebenen Hackbällchen-Bratfett anbraten, die Lorbeerblätter, den Thymian und den Zucker kurz mit andünsten, damit sich die Aromen verbreiten. Mit den zerkleinerten Tomaten ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Chili und der Gemüsebrühe abschmecken und ca. 20 Minuten einköcheln lassen, bis die Sauce sämig ist. Gelegentlich umrühren und zum Schluss die Hackbällchen in die Sauce geben und bei geringer Hitze die Hackbällchen garziehen lassen. Zum Schluss die Sauce erneut abschmecken. Die Albondigas warm oder heiß servieren. Dazu passen Baguette, Aioli und ein paar leckere Oliven. Alternativ harmonisieren Albondigas mit Pasta.


Tipps: Als Low-Carb-Variante kann das Paniermehl durch zwei bis drei Esslöffel geriebener Parmesan ausgetauscht werden. Dann jedoch vorsichtig mit dem Salz; der Parmesan hat einen eigenen hohen Salzgehalt. Bei der Menge der zu formenden Hackbällchen, ist es empfehlenswert, ein bis zwei „Prototypen“ zu formen und zu braten, um den Geschmack zu testen. Bevor ungefähr 40 Hackbällchen geformt werden, kann mithilfe dieses Tricks die Mettmasse noch nachgewürzt werden. Als Special-Gewürz zum Hackfleisch passt Paprika de la Vera, das ist aus getrockneten und geräucherten roten Paprikaschoten hergestelltes Paprikapulver, welches im gut sortierten Gewürzregal im Supermarkt zu kaufen ist.

Portionen: 4
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten:
500 g Hackfleisch, gemischtes
20 g Pinienkerne, gehackt
2 Knoblauchzehen, gepresst, oder mit Salz zu einer Paste verrieben
1 Ei
etwas Paniermehl, 2 – 3 EL
etwas Petersilie, gehackt, etwa 2 EL
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer, frisch aus der Mühle
etwas Olivenöl zum Braten

Für die Sauce:
250 g Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 TL gestr. Thymian, getrocknet
2 Lorbeerblätter
1 TL Zucker
1 gr. Dose Tomaten, im eigenen Saft, ca. 800 g, grob zerkleinert
1 TL Gemüsebrühepulver, instant
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer, frisch aus der Mühle
1 Chilischote, getrocknete, frisch aus der Mühle oder fein gehackt

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