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Das spanische Busnetz

So altmodisch es klingt: Busfahren ist die beste Möglichkeit, in Spanien günstig und in akzeptabler Zeit von A nach B zu gelangen und dabei sogar noch Land und Leute kennenzulernen. Das spanische Busnetz ist deutlich dichter als das Schienennetz der staatlichen Eisenbahngesellschaft und verbindet auch noch die kleinsten, abgelegensten Ortschaften miteinander. 

Häufig sogar effizienter und schneller als die Bahn. Längere Strecken legt man in Überlandbussen zurück. In größeren Ortschaften gibt es zentrale Busbahnhöfe wie etwa den Barcelona Nordbahnhof, den Bilbao Termibus oder Madrid Estación Sur, wo die Busse i.A. pünktlich abfahren und Fahrkarten und Auskünfte erhältlich sind. Wer es eilig hat, besorgt sich eine Fahrkarte für einen directo – einen Bus also, der zwei Orte auf kürzester Strecke miteinander verbindet und selten hält. Günstiger ist ein ruta, der allerdings jede Haltestelle auf der Strecke anfährt und damit deutlich langsamer als ein directo-Bus ist.  

Bushaltestelle in Spanien

Bushaltestelle in Spanien ©iStockphoto/ABBPhoto

Der Busfahrplan bzw. die Frequenz, in der Busse fahren, richtet sich zum einen nach dem Fahrtziel, zum anderen aber auch nach der Jahreszeit, Feiertagen usw. In jedem Fall ist es ratsam, gerade in der Hauptsaison, vor Feiertagen usw. sein Ticket etwas im Voraus zu kaufen – die Busse nehmen nur so viele Passagiere mit wie Sitzplätze vorhanden sind. Darüber hinaus gilt: An Wochenenden fahren weniger Busse als an Werktagen, abends weniger als tagsüber usw.

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