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Feste, Feiern, Traditionen in Spanien

Die meisten Feste und Traditionen Spaniens stehen in engem Zusammenhang mit der katholischen Kirche, die über Jahrhunderte einen großen Einfluss auf die spanische Kultur ausübte. Und so wundert es kaum, dass ein absoluter Höhepunkt des Jahres stets die Osterfeierlichkeiten sind, in deren Rahmen riesige prunkvolle Prozessionen abgehalten werden. Eine der wohl bekanntesten und bedeutendsten Prozessionen im Rahmen der Semana Santa (Karwoche) wird findet in Sevilla statt.

Generell feiern die Spanier gern, ausführlich und so häufig es geht. Egal ob lokales Brauchtum zu Ehren des Schutzheiligen oder allgemeingültiger kirchlicher oder staatlicher Feiertag – es wird geschlemmt, getrunken, getanzt und gelacht, oftmals über Tage hinweg. Jede Region, jeder Ort hat seine eigenen Traditionen und Bräuche, die hingebungsvoll zelebriert werden.

Darüber hinaus gibt es aber auch einige Feste, die überregionale Bekanntheit erlangt haben. Dazu zählt beispielsweise die Fiesta de San Fermin in Pamplona: Ihren Höhepunkt bildet die bekannte Stierhatz, bei der hunderte junge Männer in weiß mit rotem Gürtel oder Tuch vor einem Stier herlaufen, der durch die Straßen der Stadt Richtung Plaza de Torros getrieben wird. Ebenfalls sehr beliebt ist „La Tomatina“, die berühmt-berüchtigte Tomatenschlacht, bei der sich in der letzten Augustwoche sämtliche Einwohner und Besucher von

Buñol

mit Tonnen überreifer Tomaten bewerfen.

Karneval in Spanien

Karneval in Spanien ©iStockphoto/Carmen Martínez Banús

Ebenfalls zu den spanischen Traditionen zählt auch der Stierkampf, eines der wohl umstrittensten Vergnügen Spaniens. Wer den Anblick des Stieres in der Arena, seinen Kampf gegen die bewaffneten menschlichen Gegner nicht mit ansehen kann, dem sei „Bous a la Mar“ empfohlen. Im Rahmen des alljährlichen Volksfestes „Santísima Sangre“ in Denia treibt man dort junge Kühe und Stiere in eine Stierkampfarena am Hafen, die zum Meer hin offen ist. Hobby-Toreros in Badeshorts versuchen nun, die Tiere in Richtung Hafenbecken zu treiben – und landen zur Freude der Zuschauer am Rand des Öfteren im Wasser.



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