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Jagen in Spanien

Wussten Sie eigentlich, dass Spanien ein traditionelles Jagdland ist? Und dass man hier noch heute einer ganz klassischen Treibjagd, der Montería, beiwohnen kann? Die Montería ist eine andalusische Tradition, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat: Mit Treibern und Hundemeuten geht es über die Gebirgszüge der Sierra Morena Andalusiens, über sanft hügeliges Gelände mit offenen Flächen und Schneisen, die das dichte Buschwerk lichten.

Hier trifft man vor allem auf große Bestände an Rot- und Schwarzwild, in einigen Regionen auch auf gute Damwild- und Muffelwildbestände. Auch in der Sierra Toledo mit ihren enormen Rothirschbeständen sind Monterías weit verbreitet. Gejagt wird auf Fincas, auf denen zusammen mit den Jagdbehörden ein Abschussplan festgelegt wird. Im Preis für ein solches Jagdabenteuer enthalten sind oftmals zwei Trophäenträger und Schwarzwild in unbegrenzter Menge. 

Jagen in Spanien

Jagen in Spanien ©iStockphoto/lilly3

Aber nicht nur in Kastilien und Andalusien ist die Jagd weit verbreitet, abwechslungs- und wildreiche Jagdreviere gibt es auch auf den Inseln und an den Küsten Festland-Spaniens. An der Costa Blanca beispielsweise trifft man überall auf Schilder mit der Aufschrift „Coto privado de caza“ (privates Jagdrevier). Bejagt werden können sie auf Anfrage bei den Grundstücksbesitzern. Im Übrigens gilt in Spanien: In Schutzgebieten bzw. Sicherheitszonen und auf geschlossenen Grundstücken ist die Jagd verboten. Sollte ein Grundstück jedoch nicht durch Hecken, Zäune, Schranken usw. abgegrenzt sein, handelt es sich nicht um ein geschlossenes Grundstück im Sinne des spanischen Jagdgesetzes.

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