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Klettern in Spanien

Mehr als 3.000 Meter erheben sich die höchsten Berge Spaniens in den Himmel und in das weiche Kalkgestein Festland-Spaniens schneiden Flüsse tiefe Canyons – kein Wunder also, dass Spanien ein beliebtes Ziel von Freizeit- und Sportkletterern ist. Eines der beliebtesten und größten Klettergebiete des Landes, El Chorro, liegt in Andalusien. Hier, in der Nähe der südspanischen Metropole Málaga, erheben sich über dem Guadalorce bis zu 300 Meter hohe, steile Felsen, direkt über dem Fluss. Für jeden Kletterer gibt es hier die richtige Route, egal ob einfache Anfängerstrecke oder anspruchsvolle Klettereien über senkrechte und überhängende Wände, die eine gute Technik und Ausdauer erfordern. Gerade wenn es für Kletterer in Deutschland ungemütlich wird, in den Herbst- und Wintermonaten, bietet El Chorro perfekte Bedingungen. 

Auch der Norden Spaniens ist ein lohnendes Reiseziel für alle Kletter-Begeisterten: In den Pyrenäen finden das ganze Jahr über Kletter-Wettbewerbe statt. Einige der besten Klettermöglichkeiten bieten sich in der Region rund um Jaca, die neben einigen interessanten 3000ern auch wunderschöne Seen und urige alte Dörfer zu bieten hat.

Klettern in Spanien

Klettern in Spanien ©iStockphoto/Jillian Pond

Übrigens: Auch auf den spanischen Inseln kommen Kletterer voll auf ihre Kosten – und das nicht nur auf Teneriffa, wo Spaniens höchster Berg thront. Das Surfer-Paradies ist aber zugegeben mit der Schlucht von Arico oder El Hoyo auch ein Paradies für Kletter-Fans. Darüber hinaus finden Freunde des Bergsports auch auf fast allen anderen kanarischen Inseln vielfältige Herausforderungen – dem Vulkanismus sei Dank finden sich auf jeder der Inseln zahlreiche zum Teil bizarr anmutende Erhebungen und steile Klippen. Und auf den Balearen? Die sind zwar nicht vulkanischen Ursprungs, aber Erhebungen wie die Tramuntana auf Mallorca und zahlreiche Barrancas (Schluchten) laden auch hier zum Klettern ein.


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