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Segeln in Spanien

Einige der schönsten Regionen Spaniens liegen am Meer, sei es nun das Mittelmeer, der Atlantik oder die Bucht von Biskaya, und so wundert es kaum, dass Spanien auch unter Seglern sehr beliebt ist. Die Segelreviere bieten ganzjährig gute Bedingungen – ganz besonders rund um die Kanarischen Inseln. Das ganze Jahr über bläst hier der Nordost-Passat, der an den ungeschützten Ostküsten der Inseln schon mal sehr kräftig (Windstärke 5 oder höher) werden kann und für erfahrene Segler eine interessante Herausforderung darstellt. Aber nicht nur der mal mehr, mal weniger kräftige Wind sorgt für Abwechslung: Wale und Delfine sorgen genauso für unvergessliche Törns wie die riesigen Steilklippen, die romantischen Buchten, die schwarzen Lavastrände oder die verwunschenen Grotten, die nur vom Meer aus zugänglich sind und mit faszinierenden Farbspielen und kristallklarem Wasser beeindrucken.

Auch die Balearen sind fast ganzjährig ein attraktives Segelrevier, das zudem auch noch gut für Segel-Anfänger geeignet ist. Im Gegensatz zu den Kanaren sind die Balearen den heftigen Atlantik-Winden nicht ausgesetzt, sodass Segeltörns zwischen Mallorca, Menorca und Ibiza eher eine gemütliche, entspannende Angelegenheit sind – sollte man meinen. Allerdings hat der Mistral bzw. Levante schon so manchen sorglosen Segler eines Besseren belehrt: Ohne ein Anzeichen von Schlechtwetter tritt insbesondere zwischen Oktober und April plötzlich im Norden der Balearen ein Starkwind verbunden mit hohem Wellengang auf. 

Segeln in Spanien

Segeln in Spanien ©iStockphoto/Susana Guzmán Martínez

Wer ganz bewusst stürmische See und raue Winde sucht, ist im Golf von Biskaya, Europas Wetterküche, gut aufgehoben. Schlechtes Wetter, starke Stürme und extremer Seegang sind hier praktisch garantiert – und eine große Herausforderung für Segler, die ihre Fähigkeiten an Mutter Natur messen wollen.


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