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La Palma

Ob Madonna an La Palma dachte, als sie „la isla bonita“ besang ist nicht überliefert – sicher ist jedoch, dass „die schöne Insel“ den meisten Besuchern tatsächlich als die schönste unter den Vulkaninseln der Kanaren erscheint. Besonders Individualtouristen, Naturliebhaber und Wanderurlauber kommen nach La Palma, um sich vom Charme des urwaldartig bewachsenen Eilandes bezaubern zu lassen. Insbesondere der seltene und immergrüne Lorbeerwald im feuchten Norden der Insel ist Ziel vieler Ausflüge, egal ob zu Fuß, per Mountainbike oder zu Pferd. Im krassen Gegensatz dazu steht der Süden der Insel, der von hohen, kargen Vulkankegeln, erstarrten Lavaströmen und Aschefeldern geprägt ist.

Aber nicht nur die Caldera de Taburiente, das lebende Fossil Los Tilos oder die Vulkane von Fuencaliente zählen zu den interessantesten Zielen der Insel – auch die hübschen Städte und Dörfer laden zum Entspannen und Genießen ein. Puerto Naos beispielsweise, der wohl bekannteste Badeort La Palmas an der Westküste, verfügt über einen palmengesäumten Lavasand-Strand und eine hübsche Promenade – die Inselhauptstadt Santa Cruz de la Palma dagegen über eine wunderschöne Innenstadt mit einigen bemerkenswerten, kunstvoll verzierten Häusern im kanarischen und kolonialen Stil.

La Palma

La Palma ©iStockphoto/Uli Hamacher

Übrigens: Der fruchtbare vulkanische Boden und die einzigartige Lage La Palmas begünstigen auch den Weinbau, der vor allem im Süden der Insel verbreitet ist. Die Weinfelder werden hier durch niedrige Mauern aus Lavagestein vor den zuweilen heftigen Winden geschützt. Den fertigen Wein probiert man am besten vor Ort in einer der gemütlichen Bodegas von Fuencaliente – oder im beschaulichen Tazacorte inmitten der Bananenplantagen mit Blick auf einen der schönsten Strände der Insel.


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