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Paradores

Wer schon immer einmal wissen wollte, wie man in einer Burg, in einem Kloster oder auf dem Landsitz eines Adeligen schläft, sollte nach Paradores Nacional, kurz Paradores, Ausschau halten. Darunter versteht man staatlich betriebene 3- bis 5-Sterne-Hotels in oftmals historischer Bausubstanz. Neu ist die Idee, die man beispielsweise auch in Indien unter der Bezeichnung Heritage Hotels kennt, keinesfalls: Schon in den 1920er Jahren wurde ein „Königlicher Kommissar für Tourismus“ ernannt, der dem König vorschlug, Hotels auch in ärmeren, dafür aber landschaftlich reizvollen Lagen zu fördern und staatlich zu betreiben.

Das hat den Vorteil, dass damit zum einen auch die Regionen Besucher anziehen, die keine klassischen Touristenziele sind – zum anderen ist es auf diese Weise möglich, viele historische Bauwerke zu erhalten, zu erneuern und wieder zu nutzen.

Paradores

Paradores ©iStockphoto/deymos

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In ganz Spanien gibt es rund 100 Paradores, die sich selbst als Träger und Bewahrer der spanischen Kultur betrachten. Die liebevoll restaurierten und stilvoll eingerichteten Hotels liegen allesamt in historisch bedeutsamen Orten oder in besonders reizvoller Umgebung und bieten oftmals einen bemerkenswerten Ausblick auf die Umgebung. Selbstverständlich müssen Gäste nicht auf modernen Komfort verzichten: Moderne Zimmer und Ausstattung sind ebenso selbstverständlich wie eine hervorragende regionale Küche und Annehmlichkeiten wie etwa ein Pool. Einige der schönsten Häuser findet man beispielsweise in Santo Domingo de la Calazada, Léon, Santo Estevo, Carmona oder Santiago de Compostela.


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