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Costa del Sol

Spätestens seit den 1950er Jahren ist Marbella als Hotspot der Schönen und Reichen dieser Welt, des Adels und der Filmstars, der Neureichen und Großindustriellen, kurz: als Jetset-Ziel bekannt. Damit verbunden ist das gehobene Image der Costa del Sol, von dem die Badeorte zwischen Cabo de Gata östlich von Almería bis zur spanischen Südspitze bei Gibraltar bis heute zehren. Streng genommen heißt jedoch nur ein etwa 110 Kilometer langer Küstenstreifen bei Málaga tatsächlich Costa del Sol – die anderen Teile der Sonnenküste sind im Laufe der Zeit aus Marketing-Gründen unbenannt worden. Der nördliche Teil der Costa del Sol beispielsweise wird heute Costa Tropical genannt.

Die Costa del Sol zeichnet sich insbesondere durch Bausünden aus den 1960ern, eine sehr gute touristische Infrastruktur, kilometerlange Strände und sehr viele erstklassige Sport- und Freizeitangebote aus. Nicht umsonst trägt die Costa del Sol auch den Beinamen „Costa del Golf“ – etwa sei den 1990er Jahren entstanden zahlreiche erstklassige Golfplätze, die dank des subtropischen Klimas ganzjährig bespielt werden können.

Costa del Sol

Costa del Sol ©iStockphoto/Carlos Fierro

Wussten Sie eigentlich, dass die Sonnenküste vor allem deshalb ein so mildes Klima hat, weil sie durch Bergketten vor kalten Nordwinden geschützt ist? Daraus ergeben sich weitere interessante Optionen für die Freizeitgestaltung: Tatsächlich fährt man von Marbella oder anderen Urlaubsorten an der Küste nur etwa 1-2 Stunden und schon kann man die schneebedeckten Berge per Ski oder Snowboard herunter wedeln.


Wer in seinem Urlaub mehr als nur Entspannung am Meer und leichte sportliche Betätigung auf dem Golfplatz oder in den Bergen will, kann die romantischen, verwinkelten Altstädte der Küstenstädtchen auf der Suche nach Überbleibseln der Römer, Karthager oder Mauren durchstreifen – oder einen Ausflug zu den berühmten „weißen Dörfern“ unternehmen. Die schmiegen sich eng und verschachtelt an die Ausläufer der Sierra Nevada, fallen schon von Weitem aufgrund ihrer strahlend weißen Häuser ins Auge – und erinnern damit ein wenig an die idyllischen, ursprünglichen Dörfer auf den griechischen Kykladen-Inseln.

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