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Cádiz

Eines der interessantesten Ziele ganz Andalusien, ja Spaniens, ist die Hafenstadt Cádiz, die schon allein aufgrund ihrer ungewöhnlichen Lage beindruckt. Die ursprüngliche Stadt liegt auf einer Insel, die nur durch eine im 19. Jahrhundert entstandene Landzunge mit dem Festland verbunden ist. So kommt es auch, dass die Altstadt auf einem Muschelkalkfelsen in bis zu 15 Metern Höhe über dem Meer thront, während sich die Neustadt praktisch auf dem Damm befindet, der die Stadt mit dem Festland verbindet.

Cádiz ist vor allem bei inländischen Besuchern ein beliebtes Urlaubsziel – und die schätzen die Stadt, die der Legende nach von Herkules gegründet worden sein soll, vor allem aufgrund ihrer ganz besonderen Altstadt. Hier, in den Vierteln El Populo, Santa María und La Vina, gibt sich „la tacita de plata“ („das Silbertässchen“) erstaunlich ursprünglich und traditionell – keine Spur von den Neubauten und Shoppingtempeln, die für die Neustadt typisch sind. Stattdessen künden hier die prächtigen Häuser der Kaufleute, die Kastelle San Sebastián und Santa Catalina, die Heilige Höhle (Santa Cueva) mit Gemälden von Goya und prächtige Kathedralen von der rund 3.000-jährigen, wechselhaften Geschichte der Stadt.

Cádiz

Cádiz ©iStockphoto/Matt Trommer

Übrigens: Entspannen kann man hier ganz wunderbar an einem der vielen schönen, feinen Strände, die allesamt mit bester Wasserqualität überzeugen. Romantiker kommen gegen Abend zur Playa la Caleta in der Altstadt: Wenn die Besuchermassen des Tages langsam verschwinden und die Sonne im Meer versinkt, entfalten die weißen, maurisch angehauchten Strandbauten ihren ganz eigenen Zauber.

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