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Teneriffa – Insel der Gegensätze

Es gibt kaum eine Insel, die so viele Touristen anzieht wie Teneriffa. Liegt das vielleicht am ewigen Frühling, der dort herrscht? Mitunter sind die 220 Sonnentage eine wahre Freude und die durchschnittlichen Temperaturen unglaublich angenehm. Doch die wahre Faszination liegt für mich in der unerreichten Abwechslung, die man auf der Insel haben kann. Liegt man morgens noch schwitzend an einem der vielen Strände in der prallen Sonne, kann man mittags in etwa 3000 Meter Höhe frieren und dabei den schneebedeckten Teide bewundern.


Der höchste Berg Teneriffas, der Kanaren und sogar ganz Spaniens. Unter den Spaniern ist Teneriffa auch als die aus dem Feuer geborene Insel bekannt. Bei einem Ausflug auf den Teide wird man von der Natur und den gegensätzlichen Klima in einen wahrhaften Bann gezogen. Das Landschaftsspektrum ist unheimlich breit gefächert. Es reicht von einer kargen steinigen Landschaft im Süden, bis hin zu den bizarren Gesteinsformen im hochgelegenen Vulkankessel. In Teneriffa überkommt einem plötzlich das Gefühl von einem Moment auf den nächsten an einem anderen Ort zu sein.

Teneriffa - Insel der Gegensätze

Teneriffa – Insel der Gegensätze ©iStockphoto/Christian Musat

So sitzt man zum Beispiel bei einem kleinen Picknick im hellen Sonnenschein zwischen saftigen Olivenbäumen. Und schon kurze Zeit später fühlt man sich aufgrund der kraterhaften und vulkanischen Landschaft, wie bei einem Ausflug auf dem Mond. Ein wahrhaftiges Wechselbad der Natur und der Gefühle. Aber nicht nur die Unterschiede des trockenen und sonnigen Südens, sowie der bunten Pflanzenwelt des regnerischen Nordostens sind auf der Insel zu beobachten. Auch die dort lebende Bevölkerung scheint sehr gegensätzlich zu sein. Während man auf einer vierspurigen Autobahn in die Hauptstadt Santa Cruz fahren und ein sehr modernes Großstadtleben bestaunen kann, so hat man nach einstündiger Weiterfahrt das Gefühl vollkommen allein auf der Insel zu sein. Viele kleine Fischerdörfer blieben bisher von Massentourismus verschont. Hier lernt man das ursprüngliche Teneriffa und seine Menschen am besten kennen. Die Insulaner freuen sich sehr, wenn man mit ihnen Spanisch spricht. Es wird einem um ein Vielfaches freundlicher begegnet, als man ohnehin schon behandelt wird.


Selbstverständlich hat Teneriffa neben seiner einzigartigen Natur auch noch einige andere Attraktionen zu bieten. Wer einmal auf der Insel ist, sollte es nicht versäumen den berühmten Loro Parque mit seinen vielen Shows zu besuchen. Auch wenn man sich nicht unbedingt für die Welt der Tiere interessiert, wird man einen Ausflug dorthin nicht bereuen. Empfehlenswert ist auch die Besichtung des Drachenbaumes. Ein jeder ist von dem Alter, der Schönheit und der Einzigartigkeit des Baumes fasziniert. Zudem sollte man es nicht versäumen die zahlreichen alten Kloster, Kirchen und Museen zu besuchen. Hier gibt es viele tolle Sachen für große und kleine Entdecker.


Viele nennen Teneriffa die Badewanne Europas oder die Insel der Glückseligen. Auch als einer von Millionen von Touristen kann man sich als Glückseliger bezeichnen. Ein Trip nach Teneriffa ist ein einmaliges Erlebnis. Wer die Insel einmal gespürt hat, kommt so schnell nicht wieder davon los und wird noch lange träumen…

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