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Segovia

Geradezu märchenhaft mutet Segovia an, eine kleine, aber historisch bedeutende Stadt auf einer 1.000 Meter hohen Felszunge. Allein schon der vorwiegend romanische Stadtkern mit seinen wundervoll erhaltenen Profanbauten und mehr als 20 Kirchen ist so einzigartig und ursprünglich, dass er unter dem Schutz der UNESCO steht. Damit nicht genug dominiert eine beeindruckende römische Aquädukt-Anlage das gesamte Stadtbild: Das 28 Meter hohe und 728 Meter lange Wahrzeichen Segovias stammt wahrscheinlich aus dem 1. Jahrhundert, ist nach wie vor in exzellentem Zustand – und mit seinen 118 Bögen auch noch eine echte Augenweide.

Zauberhaft geht es mit der Alcázar von Segovia weiter: Die Burg, mit ihren schlanken Türmchen und verspielt wirkenden Zinnen stammt aus dem 11. Jahrhundert und thront auf einem schmalen Bergrücken zwischen den Flüssen Eresma und Clamores über der Stadt. Auch die spätgotische Kathedrale von Segovia mit ihrer Vierungskuppel, dem 88 Meter hohen Turm und den vielen schlanken, säulenähnlichen Verzierungen entfaltet einen ganz eigenen Zauber – besonders am Abend, wenn sie angeleuchtet wird und die Details besonders gut zur Geltung kommen. Noch nicht genug gestaunt? Wie wäre es dann mit einem Ausflug zum Palacio Real La Granja de San Ildefonso? Die ehemalige Sommerresidenz der spanischen Könige unweit von Segovia wurde nach dem Vorbild von Versailles errichtet und bezaubert nicht nur architektonisch, sondern auch mit seinem weitläufigen Park mit zahlreichen Brunnen und Wasserspielen.

Segovia

Segovia ©iStockphoto/DNY59

Übrigens: Den schönsten Blick über Segovia soll man vom Parador (kurz für Paradores) aus haben, ein staatlich betriebenes Hotel, oftmals in historischen Gemäuern, das landschaftlich oder kulturell sehr reizvoll liegt.

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