Das Klima, das um die Kanarischen Insel herum dominiert, wird als mediterran subtropisch bezeichnet. Da die Inseln in der Nähe des nördlichen Wendekreises liegen, ist es über das komplette Jahr hindurch immer angenehm wie bei uns im Frühling. Aus diesem Grunde werden die Kanaren auch „Inseln des ewigen Frühlings“ genannt.

Das Interessante am Klima der Kanarischen Inseln ist noch, dass es zwischen den einzelnen Inseln auch verschiedene Wetterverhältnisse gibt. Durch die Topografie der westlichen Inseln, wie zum Beispiel La Palma, wird das Klima stark von den verschiedenen Winden beeinflusst. Die westlichen Inseln mit ihren hohen Bergen lassen den Nordostpassat an den Hängen ausregnen was ein deutlich feuchteres und kühleres Klima bedeutet, als die etwas weiter östlich gelegenen Inseln. Das sind die flachen Inseln wie Lanzarote und Fuerteventura, auf denen vorwiegend trockenes Klima herrscht.
Als Beispiel einer Klimatabelle kann La Gomeras angeführt werden. Da fangen die maximalen Temperaturen im Januar mit 21° Celsius an und ziehen sich das ganze Jahr über bis zum September mit 28° und wieder langsam runter auf 22° im Dezember. Das ergibt einen Jahresdurchschnitt von 24,3°. Minimale Temperaturen vom Januar bis Dezember gehen von 15° bis zur Jahresmitte mit 21° wieder auf 16° im Dezember. Da ist der Durchschnitt 17,5° Celsius.







